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Eine sichere Bindung ist die Grundvoraussetzung für eine gesunde Entwicklung und unser Bedürfnis nach sicheren Bindungen bleibt ein Leben lang bestehen. Stell dir vor, Du bist in einem Unfall verwickelt, hast eine schlechte Nachricht erhalten oder willst deine Erfolge feiern. Wen rufst Du als Erstes an?


Babys zeigen von Anfang an Bindungsverhalten, wenn sie etwas brauchen (wie oben erwähnt, machen das auch Erwachsene!) Dies sichert ihre emotionale und physische Versorgung. Sie müssen nicht lernen, in Beziehung zu gehen, sie bringen alle Voraussetzungen dazu mit. Aus diesem Grund erscheint es als sinnlos, das Verhalten des Kindes korrigieren zu wollen, wenn es uns damit auf ein Bedürfnis aufmerksam machen will.


Wenn es Eltern gelingt, feinfühlig auf die Bedürfnisse des Kindes einzugehen, erlebt das Kind sie als vertrauensvolle und sichere Bezugspersonen. Es kann sich entspannen und sorgenfrei die Welt erkunden mit dem Wissen, jederzeit in den sicheren Hafen zurückkehren zu können.


Was aber, wenn unsere Ressourcen knapp, der Hunger gross und die Nächte lang sind? Dann erleben wir uns nicht selten als überfordert, allen Bedürfnissen gerecht zu werden. Aber keine Angst: Eine sichere Bindung entsteht auch dann, wenn es Eltern nicht immer gelingt, alle Bedürfnisse des Kindes wahrzunehmen und angemessen darauf einzugehen. Denn wir haben immer die Möglichkeit, uns Hilfe zu holen, unser Verhalten zu korrigieren und die Verantwortung für unsere Überforderung zu übernehmen. Dies ist vor allem in den ersten Lebensjahren von grosser Bedeutung für die Eltern - Kind - Beziehung.


Grösseren Kindern gibt es ausserdem die Möglichkeit, selber Strategien für ihre Bedürfniserfüllung zu suchen. Wichtig hierbei ist vor allem der Zeitrahmen, indem wir uns Bewegen und welche "Bindungserfahrung" das Kind bereits gemacht hat.



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